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Das Hirschparkgelände erstreckt sich über die Fläche von 3 Bauernhöfen. Die alte Lindenallee war Zufahrt zu einem dieser Höfe. 1786 wurde das Gelände von Johann Cesar IV. Godeffroy erworben. Sein Sohn Johann Cesar V. reüssierte im Überseehandel. Der 'König der Südsee' war ein begeisterter Hubertusjünger, der den gesamten Falkenstein aufforsten ließ, um seiner Jagdleidenschaft frönen zu können. Um auch in seinem Parkgelände stets ausreichend Wildbret vorrätig zu haben, wurde das Gatter und ein Ententeich angelegt. Seine rauschenden Feste waren legendär. Als das Handelsimperium bereits zu seinen Lebzeiten zusammenbrach, ermöglichten ihm seine Banker, bis zum Tode weiter im Hirschpark zu wohnen. So nobel ging es damals zu.