Der Nierentischcharme des alten Blankeneser Bahnhofsumfeldes ist einem gigantischen Neubaumassiv gewichen. Neuzeitliche, großstädtische Architekturmonotonie, wie man sie auch am Wandbeker Bahnhof findet, nur dass dort der Bahnhofsplatz um ein Vielfaches mehr an Fläche hat. Die Neubebauung links und hinter dem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude ist wesentlich höher ausfallen. Insgesamt wurden 24.000 Quadratmeter Fläche für 95 Millionen € neu errichtet. Auch der alte Güterbahnhof hinter den Gleisanlagen sowie der Bahnhofsvorplatz mit seinen früher äußerst gepflegten Blumenanlagen wurden massiv bebaut. In den Neubauten am Bahnhof Blankenese haben sich Supermärkte mit dem dringend benötigten Parkraum einer Tiefgarage, Läden, Büros, eine Seniorenwohnanlage, Eigentumswohnungen sowie Behörden und ein weiteres Cafe eingemietet. Dieser schnelle Vermietungserfolg ist typisch für die Elbvororte, denn hier liegt die Kaufkraft wesentlich über dem Bundesdurchschnitt.
 

 

 

Gosslerhaus